gemeinsam entspannt

Dein Advents-
kalender
Türchen Nr. 24

Hier ist dein 24. Türchen

Bewegte Entspannung... Ich erde mich...

Heute möchte ich dich auf eine grundlegende Übung im Yoga einladen. Sie ist die Grundlage aller folgenden Yogaübungen, die wir praktizieren, wenn wir unsere Aufmerksamkeit nach innen richten. Die Rede ist von der Achtsamkeit auf unsere Füße. Der Berg – Tadasana oder wie ich immer sage Samasthiti, ich die Ausgangsposition für alle Standhaltungen im Yoga.

Die Basis bilden dabei unsere Füße. Oftmals vergessen wir unsere Füße im Alltag. Wir schenken ihnen wenig bis gar keinen Beachtung. Dabei sind es unsere Füße, die uns zum einen Standhaftigkeit und Stabilität verleihen, uns aber auch flexibel machen und auch Herausforderungen des Lebens flüssig und souverän meistern lassen. Denn hier liegt unsere Innere Balance.

Schenke deinen Füßen mehr Aufmerksamkeit und Bewegung…

Ohne Yoga würdest du deine Füße nicht im Ansatz bemerken. Yoga wird immer barfuß praktiziert. Es sorgt dafür, dass wir wieder besser in unsere Basis hineinspüren können. Uns unserer Standfestigkeit auf Mutter Erde bewußt werden, uns wieder erden können, uns bewußt werden und dankbar dafür werden können, wo und wie weit uns unsere Füße im Leben eigentlich tragen und noch tragen werden. 

Deswegen richten wir im Yoga unseren Füße ein so hohes Maß an Beachtung, wie in den wirkungsvollen Standhaltungen wie z.B. in Samasthiti – dem Berg, Virabhadrasana – dem Krieger I bis III und Vrksasana  – dem Baum.

Samasthiti ist in diesem Fall die Asana mit dem höchsten Schwerpunkt. Um diesem Schwerpunkt auszugleichen, benötigt der Körper einerseits immer wieder die Fähigkeit der Stabiltiät und Standhaftigkeit aber auch die der Leichtigkeit. 

Patanjali definiert die Körperhaltungen – Asanas als sthira-sukham-asanam. Sukha steht für Leichtigkeit und Sthira für die Festigekeit oder Aufmerksamkeit. Diese beiden gegensätzlichen Qualitäten machen eine gute Yogapraxis zu dem was es ist, nämlich das aufmerksamen (Hinein)-Fühlen in der jeweilgen Position. Jede Asana, die wir ausführen sollte diese beiden Qualitäten beinhalten, denn sonst ist es keine Asana und wir bewegen uns nur mit unserem Körper in verschiedene Richtungen, wie bei Sport. Und alles, was wir in Tadasana lernen, hat eine Auswirkung auf unser Verständnis und mit einer gewissen Intension auf die Yogamatte zu treten. 

Bist du bereit dich zu spüren und zu erden?

Leg dir am Besten gleich ein Handtuch oder wenn du hast eine Yogamatte bereit und freue dich auch eine Yoga Sequenz für deine Füsse. Dass du deine Stabilität und Flexibilität spürst und negativen Balast abfließen lassen kannst. Passe die Übungen an deine eigene Praxis an und sehe sie als Impuls. Gern kannst du so lang in der jeweilgen Asana verweilen, wie es für dich angenehm ist. 

Teile mit uns gern, wie es dir während deiner Praxis ergangen ist und vielleicht auch was sich bei dir verändert hat.

Hier kommst du zur Facebook Gruppe, welche den Adventskalender begleitet.

Schenk dir ein Lächeln - Jetzt !!

© copyright Silke Kapustin 2021 with 💚